Kirchenkreis

Themenreihe beim Männerkreis: Marcel Temme referiert über Langlebigkeitsforschung

24.11.2025

Der Männerkreis freute sich über großes Interesse zum Auftakt der Reihe im Gemeindezentrum Rathmecke-Dickenberg (Foto: Görlitzer)

LÜDENSCHEID + Der Männerkreis der evangelischen Kirchengemeinden Rahmede und Oberrahmede setzt morgen, am Dienstag den 25. November ab 19 Uhr, seine Themenreihe rund um Leben und Gesundheit im Alter fort.

 

In Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung im Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen wird Marcel Temme im Gemeindezentrum Rathmecke-Dickenberg über das Thema „Unser Leben wäret siebzig Jahre – wie Forschung und Medizin ein längeres Leben ermöglichen“ referieren. Der Vortrag nimmt laut Ankündigung neueste Erkenntnisse der Langlebigkeitsforschung in den Blick und fragt, wie medizinischer Fortschritt und aktuelle wissenschaftliche Studien die Lebenserwartung der Menschen verändern. „Marcel Temme beleuchtet dabei die Rolle von Genetik, gesunder Lebensführung und technologischen Innovationen in der Altersmedizin. Der Vortrag lädt zur Diskussion über ethische, gesellschaftliche und persönliche Fragen rund um das Thema „länger leben“ ein und gibt Impulse für eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Älterwerden im 21. Jahrhundert.“ Alle Interessierten – auch Frauen – sind zu der Veranstaltung eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Die Organisatoren vom Männerkreis freuten sich bereits zum Auftakt der Reihe im September über eine gute Resonanz von Bürgern vor allem aus den Lüdenscheider und Altenaer Stadtteilen Oberrahmede, Rathmecke-Dickenberg und Rahmede. Der Vortrag von Dr. Friederike Barth vom Institut für Kirche und Gesellschaft in Schwerte-Villigst über „Gutes Sterben: Was kann, darf und will ich?“ sorgte bei den Zuhörern für viel Gesprächsbedarf. Die Referentin erläuterte unter anderem die Entwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen für aktive und passive Sterbehilfe. Einen großen Stellenwert nahmen dabei auch die unterschiedlichen theologischen Einschätzungen ein, die schließlich in die Stellungnahme der Westfälischen Landeskirche zu dem Thema geflossen sind. Viele Zuhörer brachten dabei auch ihre persönlichen Erfahrungen mit schwerstkranken oder -verletzen Angehörigen ein. Die Gespräche machten deutlich, wie wichtig es für viele Menschen ist, das Thema Tod und Sterben aus der Tabuzone zu holen und offen damit umzugehen.

 

Den Abschluss der Themenreihe bildet am 24. Februar ein Abend über „Medizinische Notfälle im Alter“ mit Dr. Ernst Jacob, dem ehemaligen ärztlichen Direktor der Sportklinik Hellersen. Da es bei diesem Termin auch um die praktische Anwendung von Erste-Hilfe-Maßnahmen geht, findet die Veranstaltung in zwei Gruppen statt. Die erste beginnt um 18 Uhr, die zweite folgt um 19 Uhr. Für die Planung wird dafür um Anmeldung entweder im Gemeindebüro der Kirchengemeinde Oberrahmede unter Tel. 02351/52324 oder bei Horst Schmermbeck unter Tel. 0160/92565666 gebeten.