Verein für Vor­mund­schaften & Be­treuungen e.V.

An­ge­bo­te & Ak­tu­el­les

Be­ra­tung Vor­sor­ge­voll­macht und Be­treu­ungs­ver­fü­gung in Lü­den­scheid:

Ter­mi­ne nach vor­he­ri­ger Ver­ein­ba­rung!

Mon­tag 10.00 - 16.00 Uhr

Don­ners­tag 08.00 - 14.00 Uhr

 

Hei­ke Mu­row­ski

Dipl.-So­zial­pä­da­go­gin

Hoh­fuhr­straße 34

58509 Lü­den­scheid

Te­le­fon +49 (0) 23 51 / 18 07 62

Mail h.murowski@diakonie-luedenscheid-plettenberg.de

 

Sprech­stun­de für eh­ren­amt­li­che Be­treu­er­in­nen und Be­treu­er in Plet­ten­berg:

Ter­mi­ne nach vor­he­ri­ger Ver­ein­ba­rung!

Mon­tag 08.30 - 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr

 

Sil­via Hoße-Wie­ne­ke

Geschäftsführerin

Dipl.-Sozialarbeiterin

Bahn­hof­straße 25 - 27

58840 Plet­ten­berg

Te­le­fon +49 (0) 23 91 / 95 40 16

Mail s.hosse-wieneke@diakonie-luedenscheid-plettenberg.de

Un­ser Ver­ein

 

Der Ver­ein für Vor­mund­schaf­ten und Be­treu­un­gen im Ev. Kir­chen­kreis Lü­den­scheid-Plet­ten­berg e. V. über­nimmt ge­setz­li­che Be­treu­un­gen im Mär­ki­schen Kreis in den Städ­ten Dah­ler­brück, Hal­ver, Her­scheid, Kier­spe, Lü­den­scheid, Mei­nerz­ha­gen, Neu­en­ra­de, Plet­ten­berg, Schalks­müh­le, Rön­sahl, Val­bert und Wer­dohl.

 

Seit dem 01.08.2012 führt der Ver­ein auch Vor­mund­schaf­ten und Pfleg­schaf­ten für Min­der­jäh­rige. Diese Auf­gabe, gem. Ver­ein­ba­run­gen mit den Städ­ten Lü­den­scheid und Wer­dohl so­wie dem Mär­kis­chen Kreis, wird von zwei Kol­le­gin­nen wahr­ge­nom­men.

Die Mit­arbeiterinnen und Mit­arbeiter

Wir, die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des Be­treu­ungs­ver­eins, sind als So­zial­ar­bei­te­rin­nen und So­zial­ar­bei­ter, So­zial­pä­da­go­gin­nen und So­zial­pä­da­go­gen so­wie Be­triebs­wir­te fach­lich aus­ge­bil­det. Durch die Teil­nah­me an Ar­beits­krei­sen und Ver­an­stal­tun­gen zur Be­treu­ungs­ar­beit bleibt die fle­xi­ble recht­li­che und pä­da­go­gi­sche Fort­bil­dung ge­währ­lei­stet.

 

Neben un­se­rer fach­li­chen Qua­li­fi­ka­tion stel­len wir be­wusst die von Je­sus Chris­tus ge­bo­te­ne Lie­be zum Näch­sten in das Zen­trum un­se­rer Ar­beit.

 

Ge­ra­de in ei­ner Zeit, die sich vor­ran­gig am Kon­sum und an fi­nan­ziel­len As­pek­ten orien­tiert, wol­len wir zei­gen, dass es auch an­ders geht.

 

Wir ha­ben Zeit für die Men­schen, die un­se­re Hil­fe brau­chen und le­gen noch Wert auf (zwi­schen)mensch­li­che Be­zieh­un­gen.

Die Lie­be Got­tes zu den Men­schen ist für uns ein Auf­trag.

 

Vor­stands­vor­sit­zen­de:

Iris Jä­nicke
(Ge­schäfts­füh­re­rin des Dia­ko­ni­schen Wer­kes im Ev. Kir­chen­kreis Lü­den­scheid-Plet­ten­berg)

 

Stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de:

Pfar­rer Dr. Chri­stof Gro­te
Sy­no­dal­be­auf­trag­ter für Dia­ko­nie

 

Dipl.-So­zial­ar­bei­te­rin Sil­via Hoße-Wie­ne­ke
(Ge­schäfts­füh­re­rin des Be­treu­ungs­ver­eins)

Un­se­re Auf­ga­ben

Führung von gesetz­lichen Betreu­ungen nach § 1896 BGB

 

  • Be­ra­tung
  • Ge­sprä­che
  • Haus- und Heim­be­su­che
  • Ver­tre­tung bei Rechts­ge­schäf­ten
  • Ver­tre­tung ge­gen­über Be­hör­den
  • Ver­tre­tung ge­gen­über Ärz­ten, Kran­ken­häu­sern, Hei­men
  • Ver­tre­tung ge­gen­über Ver­mie­tern
  • u. a.

 

Führung von Vereins­vormund­schaften nach § 53 - 58 SGB VIII

  • Re­gel­mäßige per­sön­li­che Kon­tak­te mit den Min­der­jäh­ri­gen
  • Ge­sprä­che mit den Fa­mi­lien, Ju­gend­äm­tern und an­de­ren Ein­rich­tun­gen
  • Be­richts­pflicht ge­gen­über dem zu­stän­di­gen Fa­mi­lien­ge­richt
  • Ver­tre­tung der Min­der­jäh­ri­gen in jeg­li­cher Hin­sicht

Manch­mal...  geht es nicht al­lein

Die Hän­de sym­bo­li­sie­ren die Zu­sam­men­ar­beit Be­treu­ungs­ver­ein – eh­ren­amt­liche Be­treu­er - Be­treu­ter

Begleitung ehren­amtlicher Betreuer­innen und Be­treuer

  • Ein­füh­rungs­ver­an­stal­tun­gen zum Be­treu­ungs­recht, Vor­sor­ge­voll­macht, Be­treu­ungs­ver­fü­gung
  • Fach­ver­an­stal­tun­gen

An­sprech­part­ne­rin­nen in Plet­ten­berg:

Sil­via Hoße-Wie­ne­ke +49 (0) 23 91 / 95 40 16

Sa­bi­ne Reh­bein +49 (0) 23 91 / 95 40 19

Kor­ne­lia Schitt­ko +49 (0) 23 91 / 95 40 18

 

An­sprech­part­ne­rin in Lü­den­scheid:
Hei­ke Mu­row­ski +49 (0) 23 51 / 18 07 62
Gruppe "Tan­dem"

  • Grup­pen­ar­beit
  • Aus­tausch
  • per­sön­li­che Ein­zel­be­ra­tung
  • Haus­be­suche

auch

  • Ge­sprächs­krei­se

 

Fort­bildung ehren­amtlicher
Betreuer­innen und Be­treuer

Öffentlich­keits­arbeit

  • Vor­trä­ge vor Kir­chen­ge­mein­den
  • Vor­trä­ge vor Ver­bän­den
  • Vor­trä­ge in Ein­rich­tun­gen
  • In­for­ma­tions­stän­de bei Groß­ver­an­stal­tun­gen
  • Zei­tungs­ar­tikel / -se­ri­en
  • per­sön­liche An­spra­che
  • Vor­stel­lung der Ar­beit in Ge­mein­de­brie­fen und Falt­blät­tern
  • Ge­sprä­che mit Pfar­re­rinnen / Pfar­rer
  • Spen­den­ak­tion „Weih­nachts­wün­sche“

 

Zusammen­arbeit

  • mit den Be­treu­ungs­ver­ei­nen im Mär­ki­schen Kreis
  • mit den Amts­ge­rich­ten
  • mit den Be­treu­ungs­stel­len des Krei­ses und der Stadt Lü­den­scheid
  • mit an­de­ren In­sti­tu­tio­nen
  • mit Part­nern aus der Re­gion, die un­se­re Ar­beit un­ter­stüt­zen (u.a. mit ei­nem Dienst­fahr­zeug)

Unsere Stand­orte

Ver­ein für Vor­mund­schaf­ten und Be­treu­un­gen im Evan­ge­li­schen Kir­chen­kreis Lü­den­scheid-Plet­ten­berg e.V.

Hoh­fuhr­straße 34

58509 Lü­den­scheid

Te­le­fon +49 (0) 23 51 / 18 07 68

Telefax +49 (0) 23 51 / 18 07 70

Bahn­hof­straße 25 - 27

58840 Plet­ten­berg

Te­le­fon +49 (0) 23 91 / 95 40 0

Telefax +49 (0) 23 91 / 5 13 14

Unsere Mit­arbeiter­innen und Mit­arbeiter

Dagmar Brodowski

Verwaltung in Lüdenscheid

Hohfuhrstraße 34

58509 Lüdenscheid

 

Telefon +49 (0) 23 51 / 18 07 68

Telefax: +49 (0) 23 51 / 18 07 70

Mail d.brodowski@diakonie-luedenscheid-plettenberg.de

Susanne Stahlschmidt

Verwaltung in Plettenberg

Bahnhofstraße 25 - 27

58840 Plettenberg

 

Telefon +49 (0) 23 91 / 95 40 0

Telefax +49 (0) 23 91 / 5 13 14

Mail s.stahlschmidt@diakonie-luedenscheid-plettenberg.de

Susanne Diebel

Dipl.-Sozialarbeiterin

Vormundschaften für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge

Hohfuhrstraße 34

58509 Lüdenscheid

 

Telefon +49 (0) 23 51 / 18 07 61

Mail s.diebel@diakonie-luedenscheid-plettenberg.de

Dirk Haasler

Dipl.-Sozialarbeiter

Hohfuhrstraße 34

58509 Lüdenscheid

 

Telefon +49 (0) 23 51 / 18 07 64

 

Bahnhofstraße 25 - 27

58840 Plettenberg

 

Telefon +49 (0) 23 91 / 95 40 18

Mail d.haasler@diakonie-luedenscheid-plettenberg.de

Hans-Günter Hauhoff

Dipl.-Sozialarbeiter

Hohfuhrstraße 34

58509 Lüdenscheid

 

Telefon +49 (0) 23 51 / 18 07 65

Mail h.g.hauhoff@diakonie-luedenscheid-plettenberg.de

Silvia Hoße-Wieneke

Geschäftsführerin

Dipl.-Sozialarbeiterin

Hohfuhrstraße 34

58509 Lüdenscheid

 

Telefon +49 (0) 23 51 / 18 07 60

 

Bahnhofstraße 25 - 27

58840 Plettenberg

 

Telefon +49 (0) 23 91 / 95 40 16

Mail s.hosse-wieneke@diakonie-luedenscheid-plettenberg.de

Dörte Lambertz-Stell

Dipl.-Betriebswirtin

Hohfuhrstraße 34

58509 Lüdenscheid

 

Telefon +49 (0) 23 51 / 18 07 63

Mail d.lambertz-stell@diakonie-luedenscheid-plettenberg.de

Heike Murowski

Dipl.-Sozialpädagogin

Hohfuhrstraße 34

58509 Lüdenscheid

 

Telefon +49 (0) 23 51 / 18 07 62

Mail h.murowski@diakonie-luedenscheid-plettenberg.de

Sabine Rehbein

Dipl.-Sozialarbeiterin

Bahnhofstraße 25 - 27

58840 Plettenberg

 

Telefon +49 (0) 23 91 / 95 40 19

Mail s.rehbein@diakonie-luedenscheid-plettenberg.de

 

Nicolette Rug

Dipl.-Sozialarbeiterin

Hohfuhrstraße 34

58509 Lüdenscheid

 

Telefon +49 (0) 23 51 / 18 07 67

Mail n.rug@diakonie-luedenscheid-plettenberg.de

 

Kornelia Schittko

Mgr. (PL)

Bahnhofstraße 25 - 27

58840 Plettenberg

 

Telefon +49 (0) 23 91 / 95 40 18

Mail k.schittko@diakonie-luedenscheid-plettenberg.de

Britta Sommer-Kiy

Dipl.-Sozialpädagogin

Vormundschaften

Hohfuhrstraße 34

58509 Lüdenscheid

 

Telefon +49 (0) 23 51 / 18 07 66

Mail b.sommer-kiy@diakonie-luedenscheid-plettenberg.de

Öffnungs­zeiten

Mon­tag bis Frei­tag von 8.30 bis 12.00 Uhr

Mon­tag bis Don­ners­tag von 14.00 bis 16.00 Uhr

 

Ter­mi­ne nach vor­he­ri­ger Ver­ein­ba­rung!

Die recht­liche Betreuung - gesetz­liche Betreuung

Ge­setz­li­che Grund­la­gen

Das Be­treu­ungs­ge­setz (§§ 1896 bis 1908 i BGB, 4. Buch – Fa­mi­li­en­recht), das 1992 in Kraft ge­tre­ten ist, be­in­hal­tet die Ab­schaf­fung der Ent­mün­di­gung und die Stär­kung der Sor­ge für eine voll­jäh­ri­ge Per­son, die „auf­grund ei­ner psy­chi­schen Krank­heit oder ei­ner kör­per­li­chen, gei­sti­gen oder see­li­schen Be­hin­de­rung ih­re An­ge­le­gen­hei­ten ganz oder teil­wei­se nicht selbst be­sor­gen kann“

Hier ist fest­ge­legt, wel­che Vo­raus­set­zun­gen für ei­ne recht­li­che Be­treu­ung er­for­der­lich sind, wel­che Rech­te und Pflich­ten ein/e Be­treu­er/in hat und wann bzw. wie die Be­treu­ung en­det.

Ei­ne recht­li­che Be­treu­ung ist nach dem Prin­zip der Sub­si­di­ari­tät (Nach­ran­gig­keit) nicht er­for­der­lich, wenn an­de­re Hil­fe­stell­un­gen vor­han­den sind, die die Tä­tig­keit ei­nes Be­treu­ers ent­behr­lich ma­chen. Das ist z. B. der Fall, wenn der Be­troff­ene ei­ne gül­ti­ge Vor­sor­ge­voll­macht er­stellt hat.

An­de­re Hil­fen kön­nen bei­spiels­wei­se auch die Fa­mi­lie, Nach­barn und Be­kann­te oder so­zia­le Dien­ste sein.

Das Be­treu­ungs­ge­setz ist da­rauf ge­rich­tet, die Selbst­be­stimm­ung der Be­troff­enen so weit wie mög­lich zu er­hal­ten.

Die Be­treu­ung um­fasst da­her die recht­liche Ver­tre­tung und Un­ter­stütz­ung in ei­nem be­grenz­ten Be­reich, in dem der be­treu­te Mensch der Hil­fe be­darf. Je nach ver­blei­ben­den Fä­hig­kei­ten und Mög­lich­kei­ten des Be­treu­ten wird die Be­treu­ung auf ei­nen oder meh­rere Auf­ga­ben­be­rei­che be­schränkt.
Die Be­treu­ung kann bei­spiels­wei­se die Auf­ga­ben­be­rei­che Ver­mö­gens­sor­ge, Auf­ent­halts­be­stim­mung, Woh­nungs­an­ge­le­gen­hei­ten, Ge­sund­heits­für­sor­ge um­fas­sen.

Der Be­treu­er hat auch grund­sätz­lich die Wün­sche des Be­troff­enen zu be­ach­ten. Die Be­treu­ung hat kei­ne di­rek­te Aus­wir­kung auf die Ge­schäfts­fä­hig­keit. Die ge­setz­li­che Ver­tre­tungs­be­fug­nis des Be­treu­ers schließt die Hand­lungs­macht des Be­treu­ten nicht aus.

Im Mittel­punkt steht der Mensch

Die per­sön­li­che Be­treu­ung ist uns ein be­son­de­res An­lie­gen. Die Be­treu­ungs­per­son ist per­sön­lich als Men­sch ge­fragt. Be­treu­er sind he­raus­ge­for­dert, den Be­treu­ten mit sei­ner ei­ge­nen Le­bens­ge­schich­te ernst zu neh­men, ihn trotz al­ler Be­ein­träch­ti­gun­gen als ei­gen­stän­di­gen Men­schen wahr- und an­zu­neh­men. Kon­tak­te und Ge­sprä­che sind not­wen­dig, um sich auf den zu be­treu­en­den Men­schen ein­zu­stel­len und ei­ne Be­zieh­ung wach­sen zu las­sen.

Be­treu­te er­fah­ren häu­fig ih­re Gren­zen, ihr An­ders­sein, ihr­e De­fi­zi­te. Um­so wich­ti­ger ist es, in der Be­zieh­ung zum Be­treu­er als gleich­wer­tig an­ge­se­hen zu wer­den, als je­mand, des­sen Be­dürf­nis­se ernst ge­nom­men wer­den.

Die ehren­amtliche Betreuung

Der grö­ßte Teil der recht­li­chen Be­treu­un­gen wird eh­ren­amt­lich ge­führt.

Wir woll­en Sie ein­la­den, das Eh­ren­amt des recht­li­chen Be­treu­ers ken­nen zu ler­nen.
Ein Be­treu­er ist sehr per­sön­lich als Mensch ge­fragt. Er ist he­raus­ge­for­dert, den Be­treu­ten mit sei­ner ganz ei­ge­nen Le­bens­ge­schich­te ernst zu neh­men, ihn trotz al­ler Be­ein­träch­ti­gun­gen als ei­gen­stän­di­gen Men­schen wahr­zu­neh­men. Kon­tak­te und Ge­sprä­che sind not­wen­dig, um sich auf den Be­treu­ten ein­stel­len zu kön­nen, ei­ne Be­zieh­ung wach­sen zu las­sen. Da­bei kann es sein, dass ein Be­treu­er mit sei­nen ei­ge­nen Em­pfin­dun­gen, Ein­stell­un­gen und ei­ge­nen Wert­hal­tun­gen kon­fron­tiert wird.
Die recht­liche Be­treu­ung ist auch ei­ne Chan­ce, Neu­es zu ler­nen.

 

Wir su­chen Men­schen, die ...

  • of­fen sind für neue Er­fah­rung
  • sich auf an­de­re Men­schen ein­las­sen kön­nen
  • sich ger­ne en­ga­gie­ren
  • die In­te­res­sen an­de­rer wahr­neh­men, wo die­se es nicht mehr ver­mö­gen
  • an­de­ren ih­re Le­bens­er­fah­rung zur Ver­fü­gung stel­len
  • ein eh­ren­amt­li­ches Tä­tig­keits­feld su­chen
  • ei­ne per­sön­li­che He­raus­for­de­rung su­chen
  • als eh­ren­amt­li­che ge­setz­li­che Be­treu­erin oder als eh­ren­amt­li­cher ge­setz­li­cher Be­treu­er Ver­ant­wor­tung über­neh­men wol­len.

Spre­chen Sie uns an!
in Plet­ten­berg:   02391 / 9540-13 (über Su­san­ne Stahl­schmidt)
in Lü­den­scheid:  02351 / 1807-68 (über Dag­mar Bro­dow­ski)

 

 Ver­an­stal­tun­gen für eh­ren­amt­li­che Be­treu­er­in­nen und Be­treu­er fin­den Sie un­ter dem Punkt  "Ser­vice".

"Querbe(e)t"

"Quer­be(e)t" - Ei­ne Fach­grup­pe des Lan­des­ver­ban­des der Be­treu­ungs­ver­ei­ne der Dia­ko­nie er­ar­bei­tet re­gel­mä­ßig ei­ne Bro­schü­re mit In­for­ma­tio­nen für Eh­ren­amt­liche.

 

Die ak­tu­el­le Bro­schü­re fin­den Sie un­ter dem Punkt "Ser­vice".

Vor­sorge­voll­macht, Betreuungs­verfügung, Patienten­verfügung

Das Le­ben und auch das Le­bens­en­de selbst­be­stimm­ter zu ge­stal­ten, ist der Wunsch vie­ler Men­schen. Oft wird die Mög­lich­keit ver­drängt, dass durch un­vor­her­seh­ba­re Er­eig­nis­se wie Un­fall oder schwe­re Er­kran­kung – auch bei jun­gen Men­schen – das Le­ben sich so ver­än­dert, dass man nicht mehr in der La­ge ist, sinn­vol­le Ent­schei­dun­gen selbst zu tref­fen.

Zweck der Er­stell­ung von Vor­sor­ge­voll­mach­ten, Pa­tien­ten­ver­fü­gun­gen und Be­treu­ungs­ver­fü­gun­gen ist die weit­ge­hen­de Wah­rung der Selbst­be­stimm­ung, auch in Le­bens­si­tu­atio­nen, in de­nen ein Mensch sei­ne Fä­hig­keit zum selbst­ver­ant­wort­li­chen Han­deln ver­lo­ren hat.

Auch ma­chen sich vie­le Men­schen Sor­gen, am En­de ih­res Le­bens ei­ner Ap­pa­ra­te­me­di­zin aus­ge­lie­fert zu sein und von ei­nem selbst - zu Zei­ten kla­ren Ver­stan­des - nicht ge­wünsch­te und sinn­lo­se le­bens­ver­län­gern­de Maß­nah­men er­dul­den zu müs­sen, ob­wohl kei­ne Aus­sicht auf Hei­lung be­steht und das Le­ben un­auf­halt­sam zu En­de geht.

 

Wir in­for­mie­ren Sie gern!

 

Hier er­hal­ten Sie wei­te­re In­for­ma­tio­nen:

 

in Lü­den­scheid: 02351 1807-62 (Hei­ke Mu­row­ski)

in Plet­ten­berg:  02391 9540-16 (Sil­via Hoße-Wie­ne­ke)

Kontakte

Be­treu­ungs­ver­ein Dia­ko­ni­sches Werk
für den süd­li­chen Mär­ki­schen Kreis:
Sil­via Hoße-Wie­ne­ke,  Tel. 02391  9540-16
Dipl.-So­zial­ar­bei­te­rin
 
So­zial­dienst Ka­tho­li­scher Frau­en – SKF:
für Al­te­na / Nach­rodt:
Kir­sten Hoch­rin­ner , Tel. 02352 9193-88
Dipl.-So­zial­pä­da­go­gin
 
Mär­ki­scher Kreis - Be­treu­ungs­stel­le

Al­te­na

Brit­ta Be­chern, Tel. 02351 966-7620

 

Bal­ve, Nach­rodt-Wib­ling­wer­de, Neu­en­ra­de

ln­dra Knop, Tel. 02351 966-7616

 

Hal­ver, Kier­spe, Mei­nerz­ha­gen

El­ke Kal­ten­born, Tel. 02351 966-7627

 

He­mer

Ma­rie-El­len Krau­se, Tel. 02373  9373-19

 

Her­scheid, Plet­ten­berg

Tho­mas Her­de, Tel.: 02351 966-7619

 

Lü­den­scheid

Son­ja Ha­ge­dorn, Tel. 02351 966-7676 (Buchstaben A - K}

Va­nes­sa Bach-Pe­ters, Tel. 02351 966-7631 (Buchstabe L- Sb)

Ni­co­le Paul, Tel. 02351 966-7 .,.. (Buchstabe Sc - Z}


Men­den (PLZ 58708), He­mer R - W

Be­ate Wirth, Tel. 02373  9373 - 24

 

Men­den (PLZ 58710 und 58706)

Jörg Löw­ner, Tel. 02373 9373-28

 

Schalks­müh­le

Brit­ta Bortz-Hich­ter, Tel. 02351 966-7621

 

Wer­dohl

Pe­tra Platt, Tel. 02351 966-7618


 

Ver­anstaltungen

Das Fort­bil­dungs- und Ver­an­stal­tungs­pro­gramm für eh­ren­amt­liche Be­treu­er­in­nen und Be­treu­er so­wie in­te­res­sierte Bür­ge­rin­nen und Bür­ger wird in en­ger Zu­sam­men­ar­beit mit der Be­treu­ungs­stel­le des Mär­ki­schen Krei­ses und mit Hil­fe von fach­kun­di­gen Re­fe­ren­tin­nen und Re­fe­ren­ten an­ge­bo­ten.

 

Un­ser ak­tu­el­les Fort­bil­dungs- und Ver­an­stal­tungs­pro­gramm fin­den Sie un­ter dem Punkt "Ser­vice". Al­ter­na­tiv kön­nen Sie uns ger­ne da­zu an­ru­fen un­ter der Tel. 02391 9540-16 oder -13.

 

Wir wür­den uns freu­en, Sie bei un­se­ren Ver­an­stal­tun­gen be­grüßen zu dür­fen. Ger­ne ste­hen wir auch für Ein­zel­ge­sprä­che, In­for­ma­tio­nen und Be­ra­tung zur Ver­fü­gung.

 

 

Zer­ti­fi­zie­rung des Be­treu­ungs­ver­eins

Stan­dards für gu­te Ar­beit schaf­fen

 

Im­mer mehr Men­schen in Deutsch­land kön­nen sich nicht um ihre recht­li­chen An­ge­le­gen­hei­ten küm­mern, weil sie alt, krank oder be­hin­dert sind. Un­ter dem Dach der Dia­konie RWL gibt es knapp 60 Be­treu­ungs­ver­ei­ne, die die­se Auf­ga­be über­neh­men. Sie lei­sten schon seit vie­len Jah­ren gu­te Ar­beit, aber nach­prüf­bar war das bis­lang nicht. Jetzt hat ein Pro­jekt erst­mals Qua­li­täts­stan­dards ent­wickelt und Zer­ti­fi­kate ver­ge­ben.

 

In der so­zia­len Ar­beit wer­den sie als oft „Schreib­tisch­tä­ter“ an­ge­se­hen, die täg­lich Ber­ge von Ak­ten be­ar­bei­ten müs­sen und da­her so gar nicht dem Image des Hel­fers ent­spre­chen, der so­fort vor Ort ist, wenn es brennt. Tat­säch­lich über­neh­men die recht­li­chen Be­treu­er ei­ne be­son­de­re Tä­tig­keit in den Wohl­fahrts­ver­bän­den. Bei Evan­ge­li­schen Be­treu­ungs­ver­ei­nen an­ge­stellt, über­neh­men sie die recht­li­chen An­ge­le­gen­hei­ten für alte, kran­ke oder be­hin­der­te Men­schen, die sich selbst nicht mehr da­rum küm­mern kön­nen. Sie re­geln ih­re fi­nan­ziel­len An­ge­le­gen­hei­ten und hel­fen beim Um­gang mit Be­hör­den, Ver­si­cher­un­gen, Kran­ken­kas­sen oder auch Ver­mie­tern. Ei­ne Tä­tig­keit, die viel Schreib­ar­beit und Ak­ten­stu­di­um er­for­dert, sich aber da­rin längst nicht er­schöpft.

 

Aus­zeich­nun­gen für sie­ben Ver­ei­ne

„Vie­le Mit­ar­bei­ten­de der Be­treu­ungs­ver­ei­ne sind sehr en­ga­giert und die Ge­rich­te wis­sen das auch“, beo­bach­tet Wal­traud Na­gel, Re­fe­ren­tin bei der Dia­ko­nie RWL. „Aber wie sie es tun, ist bis­lang noch nie über­prüft wor­den.“ Da­her hat die Dia­ko­nie RWL vor drei Jah­ren ein Mo­dell­pro­jekt ge­star­tet, in dem zehn Be­treu­ungs­ver­ei­ne ih­re täg­li­che Ar­beit un­ter die Lu­pe ge­nom­men, nach be­stimm­ten Kri­te­ri­en über­prüft und wei­ter­ent­wickelt ha­ben. Sie­ben der zehn Ver­ei­ne - da­run­ter Bie­le­feld, Lü­dens­cheid/Plet­ten­berg, Min­den, Saar­brücken, We­sel, Wetz­lar und Wup­per­tal - er­hiel­ten jetzt da­für ein Zer­ti­fi­kat.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betreuungsvereins des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg. Mit Zertifikat: Dörthe Lambertz-Stell, die Qualitätsbeauftragte des BV, Bild: Puschkarsky
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betreuungsvereins des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg. Mit Zertifikat: Dörthe Lambertz-Stell, die Qualitätsbeauftragte des BV, Bild: Puschkarsky

Über­ga­be der Zer­ti­fi­ka­te an Ver­tre­ter der Be­treu­ungs­ver­ei­ne

 

„Uns ist es wich­tig, dass die be­treu­ten Men­schen die recht­li­che Be­treu­ung als gu­te Dienst­lei­stung wahr­neh­men“, er­klärt Wal­traud Na­gel. „Da­zu ge­hö­ren be­stimm­te Qua­li­täts­kri­te­rien, die so­wohl für die Be­treu­ten, de­ren An­ge­hö­rige als auch die Ge­rich­te trans­pa­rent und über­prüf­bar sind.“ Als Bei­spiel nennt Na­gel re­gel­mäßige Sprech­zei­ten so­wie Be­su­che bei den be­treu­ten Men­schen, et­wa im Pfle­ge­heim. Die Kon­to­ver­wal­tung müs­se trans­pa­rent sein. Be­treu­te und ih­re An­ge­hö­ri­gen soll­ten Be­schwer­de ein­le­gen kön­nen, wenn sie mit der Amts­füh­rung des Be­treu­ers nicht ein­ver­stan­den sei­en, be­tont die Re­fe­ren­tin.

 

Qua­li­täts­kri­te­ri­en als „be­son­de­res Mar­ken­zei­chen“

Na­gel be­zeich­net die­se über­prüf­ba­ren Qua­li­täts­kri­te­ri­en als ein „be­son­de­res Mar­ken­zei­chen“ im Be­reich der recht­li­chen Be­treu­ung, die in Deutsch­land für rund 1,3 Mil­lio­nen Men­schen ge­lei­stet wird. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren hat es ei­nen großen An­stieg ge­ge­ben, weil im­mer mehr Men­schen alt und de­ment sind, aber auch die Zahl psy­chi­scher Er­kran­kun­gen zu­ge­nom­men hat. Bei den 61 Be­treu­ungs­ver­ei­nen, die sich un­ter dem Dach der Dia­ko­nie RWL um die­se Men­schen küm­mern, ar­bei­ten rund 300 haupt­amt­li­che Mit­ar­beit­er. Sie be­treu­en nicht nur je­weils zwischen 40 und 50 Klien­ten, son­dern be­glei­ten auch meh­re­re Tau­send eh­ren­amt­liche Be­treu­er. „Das ist ein an­spruchs­vol­ler Job, für den die Mit­ar­bei­ter gut aus­ge­bil­det und fort­ge­bil­det wer­den müs­sen.“

 

Bei den Be­treu­ungs­ver­ei­nen ar­bei­ten So­zial­ar­bei­ter mit gu­ter Kennt­nis der Rechts­la­ge.

 

Bei den Evan­ge­li­schen Be­treu­ungs­ver­ei­nen sind über­wie­gend So­zial­ar­bei­ter und So­zial­pä­da­go­gen mit ab­ge­schlos­se­nem Stu­di­um tä­tig. Da­mit un­ter­schei­den sie sich deut­lich von den frei­be­ruf­lich tä­ti­gen Be­treu­ern, die aus al­len mög­li­chen Be­ru­fen kom­men. „Un­se­re fach­li­che Aus­rich­tung ist ein Vor­teil, denn die Men­schen, die in un­se­rer Ob­hut sind, muss­ten zum Teil schwe­re Schick­sals­schlä­ge ver­kraf­ten.“ so der Dia­ko­nie­di­rek­tor Mar­tin Ham­bur­ger. Ham­bur­ger de­fi­niert die Tä­tig­keit in den evan­ge­li­schen Ver­ei­nen da­her als „ei­ne mensch­li­che Be­treu­ung un­ter ju­ris­ti­schen Be­din­gun­gen.“

Quel­le: Dia­ko­nie RWL

Service

Ver­anstaltungs- und Fort­bildungs­programm für Lüdenscheid für das Jahr 2019

Ver­anstaltungs- und Fort­bildungs­programm für Plettenberg für das Jahr 2019

Informations­broschüre für ehren­amtliche Betreuer­innen und Betreuer - Querb(e)et

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